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Die Weltmeister-FrageDie Krux mit dem Formel-1-Artikel 2.4.3.b.ii

Die Formel 1 trägt in der verkürzten Saison 13 Rennen in Europa aus. Um einen Weltmeister küren zu können, muss ein Punkt im FIA-Reglement angepasst werden.

Kann Lewis Hamilton nach der verkürzten Saison seinen vierten WM-Titel in Serie, den siebten insgesamt, feiern?
Kann Lewis Hamilton nach der verkürzten Saison seinen vierten WM-Titel in Serie, den siebten insgesamt, feiern?
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Der Auftakt zur Saison fand im österreichischen Spielberg statt.
Der Auftakt zur Saison fand im österreichischen Spielberg statt.
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Nicht viel besser lief es dem Schweizer Rennstall Alfa Romea.
Nicht viel besser lief es dem Schweizer Rennstall Alfa Romea.
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Mit einer Notregel will der Weltverband auch dann einen Formel-1-Weltmeister küren, wenn nicht wie vom Reglement gefordert auf mindestens drei Kontinenten gefahren werden kann. Einem Bericht des Fachmagazins «Auto, Motor und Sport» zufolge will sich der Internationale Automobilverband FIA in diesem Fall auf höhere Gewalt wegen der Coronavirus-Pandemie berufen.

Eigentlich verlangt Artikel 2.4.3.b.ii des Internationalen Sportkodex der FIA die Austragung von Läufen auf drei Kontinenten, damit die Serie als Weltmeisterschaft gilt. Wegen der Corona-Krise erscheint dies aber in dieser Saison unwahrscheinlich. Die bislang im Notkalender bestätigten 13 Grand Prix finden ausschliesslich in Europa statt. Auf die bisherigen drei Rennen in Österreich und Ungarn folgen zweimal Grossbritannien, dreimal Italien, Spanien, Belgien, Russland, Portugal und der Nürburgring als Gastgeber.

Saisonabschluss in Asien?

Der Saisonauftakt in Australien war kurzfristig abgesagt worden. Auch in den USA, Kanada, Mexiko und Brasilien kann nicht gefahren werden. Abschliessen will die Formel 1 ihre Saison in Asien. Vor den bereits offiziell angepeilten Rennen in Bahrain und Abu Dhabi im Dezember könnten Medienberichten zufolge noch Auftritte in Vietnam und Malaysia Ende November stattfinden.

Auch wenn am Ende aber nur auf maximal zwei Kontinenten gefahren wird, wird es einen Champion geben. Dies habe die FIA unter Berufung auf die «aussergewöhnlichen Umstände» bestätigt, schrieb «AMS».

dpa