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Schweizer «Tatort» während CoronaDie Kommissarinnen werden täglich vor dem Dreh getestet

FFP2-Maske, Händewaschen, Desinfizieren – im «Tatort»-Studio am Rand von Zürich werden aktuell die neuen Folgen gedreht. Mitten in der Pandemie. Ein Blick hinter die Kulissen.

Strenge Maskenpflicht für alle, die nicht vor der Kamera stehen: Die Dreharbeiten zu den «Tatort»-Folgen 3 + 4.
Strenge Maskenpflicht für alle, die nicht vor der Kamera stehen: Die Dreharbeiten zu den «Tatort»-Folgen 3 + 4.
Foto: Pascal Mora (SRF)

Da sitzen sie eng nebeneinander an dem immensen Konferenztisch, den wir schon aus der ersten Zürcher «Tatort»-Folge kennen. Und man sieht ihnen an: Sie freuen sich darüber. «Für Schauspieler ist der menschliche Kontakt wie die Nahrung selbst», sagt Carol Schuler, die als Kommissarin Tessa Ott die widerständige Tochter aus gutem Haus gibt. Anna Pieri Zuercher, die ihr Kommissarspendant Isabelle Grandjean spielt, stimmt zu: «Mir fällt das Social Distancing sehr schwer, ich bin ja eine Halbromande und Halbtessinerin, ich umarme immer gern alle.»

Dann umarmt sie ihre Teamkollegin, und beide lachen. Doch, sie seien wirklich privilegiert. Nicht nur, weil sie während des Lockdown, anders als viele Menschen, weiter ihren Job ausüben dürften, einen geliebten Job. Sondern ausserdem, weil dieser Job eine Nähe ermögliche, wie sie sonst im Moment meist nicht lebbar sei. Auch nicht auf den Bühnen.

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