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Theater Basel geht online«Die Klickzahlen sind nicht überwältigend»

Zehn Wochen nach dem Lockdown stellt das Theater Basel erste Onlineangebote ins Netz. Später und zögerlicher als vergleichbare Häuser. Intendant Benedikt von Peter sagt, was Theater im Livestream leisten können. Und was nicht.

Muss den Lockdown managen: Benedikt von Peter ist seit Herbst Intendant am Theater Basel.
Muss den Lockdown managen: Benedikt von Peter ist seit Herbst Intendant am Theater Basel.
Foto: Lucia Hunziker (Tamedia)

Seit Freitag läuft am Theater Basel ein Onlinespielplan. Darauf ist aber wenig los, nur ein Stream pro Woche. Warum so bescheiden?

Ich finde das nicht so schlecht. Grundsätzlich ist ein Stream so aufwendig wie eine Produktion, das ist also auch eine Kostenfrage. Wir werden im Onlineprogramm Dinge, die wir haben, und Dinge, die wir in neuen Produktionen dazuerfinden, abmischen. Aber wir sind auch zur Schadensminderung angehalten. Weil der Lockdown doch so lange dauert, haben wir uns entschlossen, online was fürs Publikum zu bieten.

Vergleichbare Bühnen gehen offensiver mit Streaming-Angeboten um. Es gibt Experimente an der Schnittstelle von Film und Theater, es gibt Onlinepremieren. Jedoch nicht aus Ihrem Haus. Verpasst das Theater Basel da womöglich eine Chance?

Weiss ich nicht. Die Klickzahlen sind meines Wissens nicht überwältigend. Auch nicht bei den Theatern, die viel machen.

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