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Der Papst im IrakDie Kirchen sind noch da, doch die Gläubigen fehlen

Der Papst prangt auf Betonmauern, die zum Schutz gegen Anschläge errichtet wurden: Wandgemälde in Bagdad.
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Treffen mit Grossayatollah Ali al-Sistani

Die Christen wurden vor die Wahl gestellt, zum Islam zu konvertieren, eine Steuer für Nicht-Muslime zu zahlen oder den Tod zu gewärtigen.

Die Begeisterung ist gross: Bagdad schmückt sich trotz Gewalt für den Empfang des Papstes.

Seit Tagen werden die Marmorböden der Kathedralen poliert, Nonnen lackieren schmiedeeiserne Kruzifixe frisch.

36 Kommentare
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    André Gujer

    Es ist tragisch, aber nicht das erste Mal das grosse Regionen ihr christliches Erbe verlieren. Auch Pyiöngiang, die Hauptstadt von Nordkorea, galt mal als Jerusalem des fernen Ostens.

    Interessant ist, wie einige Kommentatoren die Fehler des Christentums aufführen, als ob dies die Erklärung für eine solche Entwicklung wäre. Vielleicht haben sie sogar bis zu einem gewissen Grad recht. Auch Martin Luther verwies vor 500 Jahren in diesem Sinne auf die fehlende Liebe, Glaube + Barmherzigkeit in Christus, die ein entsprechendes Strafgericht Gottes gegen das Christentum auslösen kann. Er sah in diesem Sinne die damalige türkische Herausforderung weniger als eine militärische als eine geistliche. (Die Offerte des osmanischen Herrschers lehnte Luther ab) Allerdings glaube ich nicht, dass dies für die Christen im Irak gilt. Manchmal dünkt mich, dass die Schuldzuweisung an Christen auch einfach eine Ablenkung der eigenen Verantwortung ist. (Gerade die Kreuzzüge könnten diese Argument Weise selber nutzen um von ihrer Verantwortung abzulenken) Allerdings ist das keine biblisch begründete Rechtfertigung sondern nur eine menschliche. Christus sieht das anders. Christus kam nicht als Eroberer, sondern als Lamm, das sich für uns opferte. Wie das der Islam in seinen verschiedenen Ausprägungen zeigt, hört und sieht man. Wer die Realität anschauen will, kommt nicht darum herum zusammenhängend zu denken: Nicht nur Christen haben Fehler gemacht.