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Gefragte Dienstleistung«Die Isolation hat mehr Menschen getötet als das Virus»

Schwer auszuhalten war für Senioren in den Anfängen von Covid-19 die gebotene Distanz. Die Pflegefachfrau der Palliativ- und Onko-Spitex erzählt, wie Spitex Basel damit umging.

Jutta von Thülen-Hirsch von Spitex Basel auf dem Weg zum nächsten Patienten.
Jutta von Thülen-Hirsch von Spitex Basel auf dem Weg zum nächsten Patienten.
Foto: Kostas Maros

Die medizinische Begleitung auf dem letzten Lebensweg ist gefragt. Es ist die sogenannte Palliativ Care und gerade in der Corona-Krise wurde das Thema wieder aktuell. Jutta von Thülen-Hirsch ist eine Frau, von der man gerne in den Tod begleitet wird – wenn man schon sterben muss. Gross, offenes Gesicht, ruhige, klare Art. Sie ist Pflegefachfrau der Palliativ- und Onko-Spitex von Spitex Basel. «Viele wollen für die letzte Phase ihres Lebens nicht mehr ins Spital», sagt sie. Und umgekehrt könnten mit dem neuen Tarifsystem Spitäler auch keine Sterbenden mehr aufnehmen, wenn sie sich nicht in einer Akutphase befinden.

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