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Die grösste aller Staatspleiten

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Der Mann, der damals entscheidend dazu beitrug, Argentinien vor dem totalen Scheitern zu bewahren – vor einem Bürgerkrieg, dem Zusammenbruch der staatlichen Institutionen, dem Rückfall in den Tauschhandel –, heisst Roberto Lavagna. Er war UNO-Botschafter in Genf, als ihn Präsident Duhalde aufforderte, von einem Tag auf den anderen nach Buenos Aires zurückzukehren und Wirtschaftsminister zu werden.
Das Unheil zeichnete sich auch in Argentinien zuerst an der Börse ab: Die Kurse fallen in den Keller (Buenos Aires, 30. Oktober 2001).
Um Weihnachten 2001 eskalierte die Krise: Kontoinhaber durften wöchentlich nur noch 250 Pesos abheben. Gitter und Wellblechwände schützten die Banken vor der Wut ihrer Kunden.

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