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Interview über Netflix-«Barbaren»«Die Germanen als Gruppe gab es nicht»

Tusnelda aus der Netflix-Serie «Barbaren»:  Was weiss man wirklich über die Germanen?
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«Das Thema Wikinger boomt, ist aber langsam ausgereizt.»

Archäologin Heidrun Derks leitet das Museum zur Varusschlacht nahe Osnabrück. Sie will die Geschichte der Germanen nicht den Rechtspopulisten überlassen.
25 Kommentare
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    Thomas Baumann

    Die Autorin vergisst: Wir sind alles Römer. Wieviele von uns haben in der Schule noch Latein gelernt? Und so sehen wird das Ganze durch römische Augen.

    Ein Zehntel des römischen Heers wurde durch eine Kriegslist vernichtet. Das ist massiv. Dass Rom danach auf die Eroberung Germaniens verzichtete ist nicht etwas darin begründet, dass Rom das nicht gekonnt hätte - sondern dass es Rom nicht lohnend genug erschien (die nach Germanien abkommandierten Truppen hätten anderswo gefehlt - schon vor der Schlacht im Teutoburger Wald war ein Grossteil des Heers von der Grenze Germaniens abgezogen worden).

    Ähnlich vernichtende Niederlagen gab es für die Römer auch schon früher - hier sei nur an die Schlacht am Trasimenischen See erinnert, die vom Setting der Landschaft her viele Elemente mit der Varusschlacht teilt. Und auch die Zahl der vernichteten Soldaten lag in ähnlicher Höhe.

    Es geht hier weniger um die Germanen als um das alte Rom.