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Der etwas andere MorgestraichDie ganz «Aagfrässene» sind da

Der Auftakt zur Basler Nicht-Fasnacht sorgte trotz Corona für Hühnerhautgefühle in der Innenstadt.

Das Fasnachtstram rattert vorbei – mit all seinen toten Masken hinter den Scheiben.
Das Fasnachtstram rattert vorbei – mit all seinen toten Masken hinter den Scheiben.
Foto: Lucia Hunziker

Keine Fasnacht. Also FasNICHT! Heisst das auch «fast nichts»? Am Morgestraich wohl kaum! Die Leute werden bestimmt trotz Nicht-Morgestraich anmarschieren. Wer will schon den 4-Uhr-Schlag verpassenauch wenn die Lichter nicht ausgehen? «Abglöscht» sind Corona-depressiv eh die meisten Gemüter von uns. Also: Kreative vor! Man muss der Trauer mit Glanz begegnen.

Ich marschiere (na ja: wackle) zum Spalentor. Die Stadt schläft. Manchmal unterbricht ein Auto die Stille. Und eine weisse, fette Katze wühlt sich in der Vorstadt durch einen Abfallsack. Ein guter Freund, der «Schlepperuscher», flüstert mir per SMS zu: «Die Lampenmaler der ILMV (Internationale Laternenmaler-Vereinigung) haben Corona zum Trotz auch dieses Jahr den Pinsel geschwungen. Du kannst die acht Laternen am Morgestraich auf dem Rümelinsplatz sehen.»

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