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Französische LiteraturDie einen gehen, die andern bleiben

Zauberhaft leicht und voller Tiefe: Der Roman «Allerorten» von Sylvain Prudhomme.

Der 41-jährige französische Schriftsteller Sylvain Prudhomme wuchs in Afrika auf.
Der 41-jährige französische Schriftsteller Sylvain Prudhomme wuchs in Afrika auf.
Foto: Getty Images

Etwas Juveniles scheint diesem Roman zunächst anzuhaften: Als wollte sein 1979 geborener Autor sich dagegen aufbäumen, dass man mit 40 sein Leben vielleicht einmal etwas ordnen müsste. Doch der Zufall hilft seinem Erzähler Sacha, einem Schriftsteller mit Schreibblockade. Als er Paris verlässt, um sich in einer provenzalischen Kleinstadt einzunisten, trifft er da ungeahnt auf einen früheren Copain, mit dem er einst lange Reisen per Autostopp unternahm. Der lebt hier nun mit der Übersetzerin Marie zusammen und hat mit ihr einen Sohn. Doch immer wieder erliegt der «Anhalter», wie er nur genannt wird, dem Ruf der Strasse und trampt durch ganz Frankreich an Orte, deren seltsame Namen ihn locken.

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