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Im FokusDie Dankbarkeit des David Abraham

David Abraham spielte vier Jahre für den FC Basel und konnte sich in der Schweiz einen Namen machen. Heute trifft er als Captain der Eintracht auf seinen ehemaligen Club.

David Abraham (Mitte, hinten) zeigt seinen Frankfurter Mitspielern während des Abschlusstrainings den St.-Jakob-Park.
David Abraham (Mitte, hinten) zeigt seinen Frankfurter Mitspielern während des Abschlusstrainings den St.-Jakob-Park.
Foto: Urs Lindt (Freshfocus)

Am 23. Mai 2012 hat David Abraham sein letztes, sein 150. Spiel für den FC Basel bestritten. Es war ein 1:2 gegen die Young Boys. Eine Niederlage, die niemanden gestört hat, weil die Basler – ja, so war das damals – schon seit Ende April als Meister feststanden und sich gleich von acht Spielern verabschieden mussten. «Gracias por todo», sagte Präsident Bernhard Heusler, als Abraham an der Reihe war.

Fünf Titel hat er während seiner vier Jahre in der Super League gewonnen. «Ich habe hier ein gutes Team vorgefunden, ich durfte Champions League spielen, Titel erringen und mir einen gewissen Namen machen», sagt Abraham heute. Es schwingt noch immer etwas Dankbarkeit in seinen Worten mit.

Der Argentinier wechselte damals zu Getafe, obwohl er eigentlich auch gern zu Thorsten Fink nach Hamburg gegangen wäre. Über Hoffenheim ist er dann in Frankfurt gelandet. Dort spielt er nun schon seit fünf Jahren, ist Captain und hat inzwischen mehr Partien für die Eintracht bestritten als für den FCB. 162.

Klar, wenn er sich entscheiden müsste zwischen Basel und Frankfurt, dann würde er jetzt die Eintracht wählen. «Ich habe hier eine wundervolle Zeit und kann mich dank meiner Erfahrung auch mehr einbringen.» 34 Jahre ist Abraham inzwischen, ewig wird seine Karriere nicht mehr dauern.

Am Donnerstag hat er nochmals die Chance, mit seinem aktuellen Lieblingsverein gegen seinen ehemaligen Lieblingsverein zu spielen.

So könnten die beiden Mannschaften spielen.
So könnten die beiden Mannschaften spielen.