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Neue Corona-VariantenDie britische Mutation war schon im Oktober in der Schweiz

Bereits in 17 Kantonen sind die ansteckenderen Mutationen des Coronavirus aufgetaucht. Die gezielte Suche danach wurde durch die Virologin Isabella Eckerle gerade erst in Gang gebracht. Noch ist deshalb nicht klar, wie beunruhigend die Situation wirklich ist.

Es sei davon auszugehen, dass die britische Mutation schon in der ganzen Schweiz präsent sei, sagt Isabella Eckerle, Leiterin des nationalen Referenzlabors.
Es sei davon auszugehen, dass die britische Mutation schon in der ganzen Schweiz präsent sei, sagt Isabella Eckerle, Leiterin des nationalen Referenzlabors.
Foto: Anthony Anex (Keystone)

Die britische und die südafrikanische Variante des Coronavirus scheinen sich in der Schweiz auszubreiten: 117 Fälle in 12 Kantonen waren Anfang der letzten Woche bekannt, jetzt sind es bereits 388 Fälle in mindestens 17 Kantonen. Beide Varianten sind gemäss ersten Erkenntnissen ansteckender als die bisherigen Sars-CoV-2-Viren.

Recherchen zeigen nun: Die britische Variante war schon viel früher in der Schweiz als angenommen. Bislang galten Abwasserproben von Anfang Dezember als die frühesten Belege. Doch nun bestätigt das Bundesamt für Gesundheit (BAG), dass die britische Mutation namens B1.1.7 in einer Probe vom 26. Oktober 2020 eruiert und am 5. Januar 2021 gemeldet wurde.

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