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Kommentar zur Bettelverbot-DebatteDie Bettler überfordern die Politik – das ist blamabel

Der Grosse Rat offenbart eine intellektuelle Bescheidenheit. Er zeigt sich unfähig, über dieses Reizthema zu sprechen.

Eine Bettlerin in der Freien Strasse.
Eine Bettlerin in der Freien Strasse.
Foto: Dominik Plüss

LDP-Grossrat Raoul I. Furlano setzt dem Trauerspiel ein Ende, und man muss sagen, Gott sei Dank tut er es. Dank seines Ordnungsantrags findet die intellektuell bescheidene Auseinandersetzung über eine allfällige Wiedereinführung des Bettelverbots ein schnelleres (aber immer noch viel zu spätes) Ende.

Es ist ein rhetorisches Armutszeugnis, dass gewählte Parlamentarier sich derart im Ton vergreifen, regelrecht hysterisch werden: Von links wird den Befürwortern braunes Gedankengut vorgeworfen (Beat Leuthardt), Jo Vergeat (Grünes Bündnis) spricht von Rassismus und Menschenunwürdigkeit.

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