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Verzettelte Raumplanungs-PolitikDie Basler Stadtentwicklung ist ihnen zu abstrakt

Mit Fokus auf das Thema Stadtentwicklung drängen zwei Experten auf diesem Gebiet für die LDP in den Grossen Rat: der ehemalige Baselbieter Kantonsplaner Martin Kolb und der Messeturm- und Claraturm-Architekt Meinrad Morger.

Mit Kritik an der Stadtentwicklung Basel-Stadt: Kantonsplaner Martin Kolb und Professor Meinrad Morger kandidieren für die LDP.
Mit Kritik an der Stadtentwicklung Basel-Stadt: Kantonsplaner Martin Kolb und Professor Meinrad Morger kandidieren für die LDP.
Foto: Daniel Wahl

Immer wieder sagte es Messeturm- und Claraturm-Erbauer Meinrad Morger (63) in seinen Bekanntenkreisen: «Eigentlich müssten nicht nur Juristen und Stadtbeamte im Grossen Rat sitzen, sondern auch Architekten.» Dies, um eine andere Sicht der Dinge, der Planung und der Stadtentwicklung einer überregulierenden Verwaltung entgegenzusetzen.

Jetzt, wo der Architekt und Grossrat Roland Lindner (SVP) nicht mehr antritt, beisst Morger selber in den süssen Apfel. Er ist im Frühjahr in die LDP eingetreten, um sich am 27. Oktober wählen zu lassen und als Universitätsprofessor für Gebäudelehre auch sein Expertenwissen in das Parlament einzubringen. An seiner Seite hat er den früheren Baselbieter Kantonsplaner Martin Kolb (65). Dieser bestimmte elf Jahre lang im Nachbarkanton die Raumplanung, ist seit 2018 LDP-Mitglied und will auch in den Grossen Rat. Beide bringen grosse Kompetenzen in Bezug auf Stadt- und Raumplanung mit.

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