Zum Hauptinhalt springen

Jetzt kommt CoronamanDie Basler Polizei ruft einen Superhelden zur Hilfe

Zum Schulstart dachte sich die Kantonspolizei Basel-Stadt etwas Besonderes aus: Einen Superhelden, der die Schüler an Hygiene und Mindestabstände erinnert.

«Zum Teufel mit Bussen, Ermahnungen und Deeskalation – was es in einer Krise wirklich braucht, ist ein Superheld!» Dieser Gedanke ist wohl so oder in ähnlicher Form der Social-Media-Abteilung der Basler Polizei gekommen. Am Samstag publizierte sie auf Instagram ein Video, das sich von allem unterscheidet, was bisher von der Basler Polizei in den sozialen Medien gezeigt worden ist.

Die Atmosphäre zu Beginn des Videos ist geradezu apokalyptisch. Mit dramatischer Musik hinterlegt, ertönt die Stimme des Erzählers: «Wir schreiben das Jahr 2020. Der 11. Mai. Schulstart. Das Virus existiert immer noch. Doch bei der Prävention wurde ein Held erschaffen: Coronaman.» Ein blonder Superheld, gekleidet nach dem Vorbild des Supermans, tritt in Erscheinung. Zunächst zurrt er sich ernst dreinblickend die Maske fest. Schon in der nächsten Szene jedoch, in der er sich das Superman-Höschen am Po zurechtrückt, wird er zur sympathischen Kumpelfigur.

Coronaman wurde von der Basler Polizei geschaffen, um den Schulstart am 11. Mai zu beaufsichtigen. Seine Mission: Die strikte Einhaltung der BAG-Hygienevorschriften. Seine Superkraft: Desinfektionsmittel en masse.

Er ist zur Stelle, wenn ein Schüler in die Hände statt die Ellenbeuge niesst. Er schleudert dem erkälteten Jungen in Reihe zwei ein Päckchen Taschentücher zu. Er verhindert gefährliches Teilen von Massstäben und anderen Schulmaterialen. Er springt dazwischen, wenn einer höchst BAG-unkonform vom Brötchen seines Sitznachbars ein Stück abbeissen will. Er ist Coronaman, der Basler Held im Kampf gegen das Virus.

4 Kommentare
    A. Molnàr

    Was es braucht ist kein Superheld. Aber eine Polizei die einen super Job macht. Und da sehe ich eher schwarz wie das Wochenende beweist.