Zum Hauptinhalt springen

Reaktion auf sinkende Corona-Zahlen«Die Angst vor den Mutationen ist überzogen»

Sind die strengen Massnahmen gerechtfertigt, wenn die Fallzahlen sinken? Kantonsarzt Thomas Steffen über widersprüchliche Signale.

Thomas Steffen, Basler Kantonsarzt und Vorstandsmitglied der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte, geht davon aus, dass die Fallzahlen in den nächsten Wochen sinken werden.
Thomas Steffen, Basler Kantonsarzt und Vorstandsmitglied der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte, geht davon aus, dass die Fallzahlen in den nächsten Wochen sinken werden.
Foto: Anthony Anex (Keystone)

Mit ernster Miene verkündet Bundespräsident Guy Parmelin nach der Sitzung der Landesregierung: «Wir stellen heute bei den mutierten Viren doppelt so viele Fälle fest wie vor einer Woche.» Der Bundesrat sei in grosser Sorge. 479 sind es inzwischen bei insgesamt 2727 gestern vermeldeten Fällen. Doch gleichzeitig sinken die Fallzahlen (28 Prozent weniger als in der Vorwoche), es werden weniger Tote beklagt (22 Prozent weniger als in der Vorwoche), die Spitalbelegungen nehmen ab (16 Prozent weniger als in der Vorwoche).

Gewissheit gibts Ende Februar

Angesichts dieser insgesamt positiven Entwicklungen drängen sich kritische Fragen auf. Wird die Schweiz einfach mal «auf Vorrat» heruntergefahren und die Gefahr der mutierten Viren zu einem Schreckensszenario hochgefahren?

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.