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Corona-Massnahmen im FlugverkehrDie Angst fliegt mit

Die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit warnt die Airlines vor einem hohen Konfliktpotenzial an Bord. Sie fürchtet eine wachsende Anzahl ausfälliger Passagiere.

Die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit fürchtet, dass Passagiere wegen der Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus nicht nebeneinander sitzen wollen: Fluggäste eines Swiss-Fluges.
Die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit fürchtet, dass Passagiere wegen der Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus nicht nebeneinander sitzen wollen: Fluggäste eines Swiss-Fluges.
Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Die Aviatikbranche hat etliche Massnahmen ergriffen, um während einer Flugreise das Coronavirus in Schach zu halten. Doch genau diese Regeln könnten – gepaart mit der Angst vor einer Ansteckung – zu heiklen Situationen an Bord führen. Davon geht die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) aus. Sie erwartet, dass die Zahl der ausfälligen Personen an Bord und am Boden zunimmt, weil Passagiere aus Angst vor einer Ansteckung nicht nebeneinander sitzen wollen oder «sich gegenseitig beschuldigen, die Regeln nicht einzuhalten». Dies berge ein «erhebliches» Konfliktpotenzial. «Im schlimmsten Fall könnte Panik zu einer ernsthaften Gefahr für die Flugsicherheit werden», schreibt die Behörde in ihren Richtlinien für Corona-Schutzkonzepte von Airlines und Flughäfen. Diese sind nun gehalten, diesem erhöhten Risiko Rechnung zu tragen.

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