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Gastkommentar zur AHV-ReformDie AHV braucht ein Facelifting – aber keine Steuererhöhung

Ohne gesicherte Rente kein sorgenfreies Alter. Die AHV krankt an Über- und Falschfinanzierungen, die aus dem letzten Jahrhundert stammen.
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Weshalb packt die bürgerliche Mehrheit nicht überholte AHV-Goodies an?

57 Kommentare
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    M. V.

    “Ein baldiges Facelifting der AHV nur schon in diesen vier Punkten würde eine Mehrwertsteuererhöhung weitgehend unnötig machen.”

    “Facelifting”... ein harmloser Ausdruck… bringen diese Punkte auch wirklich einen tiefgreifenden Sanierungsbeitrag? Würden diese Punkte die Umverteilung von Jung zu Alt gar beenden oder zumindest massiv reduzieren?

    Die AHV ist ein schwerwiegender Sanierungsfall welcher während Jahrzehnten nie angegangen wurde. Kosmetik ist ok… aber diese Sanierung muss mit “grobem” Geschütz angegangen werden. Die versprochenen Leistungen bis 2045 sind zu weniger als 91% durch Einnahmen gesichert. Der Finanzplan der AHV (erstellt vor gegenwärtiger Rezession) ergibt für 2045 eine Unterdeckung von 159 Mrd. Die Altlast AHV darf nicht mit Steuern/Beiträgen/Abgaben welche erst heute erfolgen bereinigt werden. Jede Finanzierungsart welche nicht zeitgerecht erfolgt ist unfair. Zusätzliche Beiträge heute zu erheben darf nicht für die Sanierung der Altlast missbraucht werden.

    Die einzig faire Sanierungsart zum heutigen Zeitpunkt sind Reduktionen der Altersleistungen, welche natürlich schwer umzusetzen sind, oder aber die längst fälligen Anhebungen der Referenzalter.

    Hierzu äussert sich die Autorin des Beitrags nicht. Die Anh. der Referenzalter auf 65/66 F/M muss nun rasch angegangen werden. Der Widerstand in der Bevölkerung scheint einer real. Betrachtungsweise zu weichen. Gem. Umfrage AXA sollen sich rd. 45% der Schweizer Bevölkerung hierzu positiv geäussert haben.