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Wizz schon grösser als Swiss Die aggressivste Airline Europas sitzt in der Schweiz

Während die Konkurrenz die Krise aussitzt, greift der Ultra-Low-Cost-Carrier Wizz an. 2020 hat der Billigflieger 14 Basen und 323 Strecken ins Programm genommen. Gesteuert wird das Ganze von Genf aus.

Angriff: Wizz-Maschine am Flughafen Dortmund, einer der vielen neuen Basen der Airline.
Angriff: Wizz-Maschine am Flughafen Dortmund, einer der vielen neuen Basen der Airline.
Foto: Keystone

Als der norwegische Staat im November entschied, die private Billig-Airline Norwegian nicht weiter finanziell zu stützen, war das eine hervorragende Nachricht für Wizz Air. Das Überleben der Norwegian wurde damit deutlich unwahrscheinlicher. Wizz hatte in den Wochen davor in kurzer Abfolge je zwei Flugzeuge in Oslo und Trondheim stationiert und zahlreiche Inlandrouten ins Programm genommen. Sollte Norwegian das Ende der Krise tatsächlich nicht mehr erleben, wäre Wizz damit auf einen Schlag die einzige Billig-Airline im Vielfliegerland. Es wäre ein weiterer grosser Schritt, eine der wichtigsten europäischen Fluglinien zu werden.

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