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Verlassene Cité BlancheDie 94-Jährige, die in einer Geisterstadt lebt

Fernande Brunel ist 94 Jahre alt und die letzte Bewohnerin der Cité Blanche. 1946 zog sie hierhin. Sie sagt: «Ich sterbe, sobald ihr mich aus der Wohnung tragt.»
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Verfall und Vergessen ausgeliefert

Die einstige Industrieikone gibt es nicht mehr, das alte Werksviertel steht. Noch.

«Die Leute hatten es gut. Für den Beginn des 20. Jahrhunderts galt das erst recht.»

Yves Esquieu vom Kulturverein CICP Viviers

Hommage an die Frau des Patriarchen

Nach dem Erdbeben von 2019 ist die Siedlung offiziell für Besucher gesperrt.
Die Cité Blanche liegt eingezwängt zwischen dem Kalk-Tagebau und der Rhone.
Die Werkssiedlung geniesst nur eine verminderte Form von Denkmalschutz. «Unser mächtigster Gegner ist die Gleichgültigkeit», sagt der Historiker Yves Esquieu.
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Wichtig war, von Anfang an: die Religion. «Der Pfarrer war der eigentliche Personalchef», sagt Yves Esquieu, ein emeritierter Professor. Sonntags zogen Priester die Männer aus dem Café, um sie in die Messe zu bringen.

Die de Lafarges wohnen nebenan

Raphaël (l.) und Pierre de Lafarge sind die Ururenkel des Siedlungsbauers und sagen, dass sie schon lange nicht mehr die Macht im Konzern haben. Die Cité Blanche retten? «Das können wir nie bezahlen.»

Holcim will nicht zahlen

Gebaut wurde die alte Lafarge-Arbeiterwohnsiedlung in der Ardèche ab 1880. Bis zu 450 Menschen lebten hier.
25 Kommentare
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    Gina M.

    Wunderschön geschrieben. Ich bin ganz begeistert.