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Prämien von den Steuern abziehenDer trotzige Balz Herter

Die CVP scheiterte vor dem Volk mit ihrer Krankenkasseninitiative. Ein Jahr später lanciert nun deren Präsident Balz Herter dasselbe Begehren nochmals. Die Linke schäumt, doch der Mittelstand könnte bald jubeln.

CVP-Präsident Balz Herter kämpft seit Jahren für den Steuerabzug und scheut dabei keinen Konflikt.
CVP-Präsident Balz Herter kämpft seit Jahren für den Steuerabzug und scheut dabei keinen Konflikt.

«Es ist mühsam», sagt SP-Grossrätin Sarah Wyss. Sie sei verärgert über Balz Herter, den CVP-Präsidenten, der sich nicht an Abmachungen halte und den Volkswillen missachte. Und tatsächlich: Herter trat diese Woche erneut mit der Forderung vor den Grossen Rat, dass man die Krankenkassenprämien von den Steuern abziehen dürfen soll. Die Brandreden der Linken und die kalten Zahlen, die SP-Finanzdirektorin Tanja Soland gegen das Begehren präsentierte, brachten nichts: Die Bürgerlichen verhelfen Herter zum Etappensieg auf dem Weg zur Erfüllung der ewigen CVP-Mission: die Entlastung des Mittelstandes.

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