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EinkehrenDer Teufel und seine Bel Etage

Das mit Maroni gefüllte Reh war vorzüglich, die Seezunge ebenfalls. Schade, dass das Essen im Teufelhof nur lauwarm an den Tisch kam.

Wie in Mutters Stube, einfach etwas gediegener: das Restaurant Teufelhof.
Wie in Mutters Stube, einfach etwas gediegener: das Restaurant Teufelhof.
Foto: Michèle Gartenmann

Jemand aus der Gastro-Szene getraute sich einmal, die Frage zu stellen, ob die besten Tage des 1-Stern-Kochs Michael Baader nach über drei Jahrzehnten des Wirkens im Teufelhof nicht langsam vorbei seien. Bei den Baader-Fans schlugen Wogen der Empörung hoch. Trotzdem: Wir wagen es und gehen bei ihm essen. Selbstverständlich ohne zu deklarieren, dass wir von der «Basler Zeitung» sind.

Der Empfang ist warm, die Atmosphäre heimelig: Wie in der guten Stube einer wohlhabenden Basler Familie des vorigen Jahrhunderts. Das Personal ist professionell, freundlich und flink. Jetzt sind wir gespannt auf die Kreationen des Küchenchefs. Seit 1989 wirkt Michael Baader im Restaurant Bel Etage im Gast- und Kulturhaus Teufelhof. Schon drei Jahre später wurde das Restaurant mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, der bis 2012 stets erneut verliehen wurde.

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