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Freihandelsabkommen mit IndonesienDer Streit ums Palmöl spaltet das linke Lager

Ein Arbeiter erntet Palmfrüchte in Indonesien. Das Land ist der grösste Produzent von Palmöl in der Welt – die Schweiz will davon in einem neuen Freihandelsabkommen profitieren.
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Nachhaltiges Palmöl?

«In Landwirtschaftsfragen politisieren beide Parteien liberal bis neoliberal.»

Mathias Stalder von der Gewerkschaft Uniterre über die SP und die Grünliberalen

In die richtige Richtung

«Dogmatisch anmutenden Ablehnung»

38 Kommentare
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    Jacquemoud Ph

    Indonesien ist das grösste muslimische Land, kennt keine Scharia, eine junge funktionierende Demokratie, die bis in den 90er Jahren von militärischen Diktaturen regiert war. Mein Indonesischer Freund ist erst 31 und doch hat er während seiner Kindheit Leichen auf der Strasse gesehen und wird das nie vergessen. Was ich sagen will, welches Land wenn nicht Indonesien, Unterstützung aus der Schweiz verdient?

    Das Problem mit dem Palmöl ist ambivalent, es gibt in denjenigen Gebieten wo es gepflanzt wird kaum andere Ressourcen zum überleben. Deswegen, muss man diesem Land helfen solche Umstände zu verbessern. Das Abkommen geht voll in die richtige Richtung. Wegen 2.5% Ölimport das Ganze zu kippen, wäre unverhältnismässig fatal.

    Mein Freund sagt, Indonesien würde es verdammt gut tun und fragt: Welche Aktivitäten weltweit verursachen heute und jetzt keine Schaden für Menschen und Natur? Wieso ausgerechnet hier auf Indonesien mit dem Finger zeigen?