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Parlamentswahlen in ÄthiopienDer sin­ken­de Stern ei­nes Heils­brin­gers

Mit Smoking und Sonnenbrille: Pre­mier Abiy Ah­med in der Stadt Jimma.
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Kli­ma der Angst

Nach Jahr­zehn­ten au­to­ri­tä­rer Herr­schaft ist die Sehn­sucht nach de­mo­kra­ti­scher Selbst­be­stim­mung gross.

Mit Pferd und Flagge: Ein Anhänger von Premier Abiy Ahmed im Stadion von Jimma.

«In Ti­gray herrscht Hun­ger»

6 Kommentare
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    W. Asress

    Lieber Tagi,

    ein interessanter Beitrag. Dennoch sind einige Punkte nicht ganz richtig:

    - Das Stetement von Herrn William davidson «Denn vie­le po­li­ti­sche Par­tei­en sind aus­ge­schlos­sen.» ist vollig falsch. Die genannten Gruppen haben sich selbst von der Wahl ausgeschlossen. Weder die Wahlkommission noch die Regierung hat keiner Partei ausgeschlossen. Soviel zu "Experten"

    - Sie schreiben auch "Ti­gray wur­de zur Hoch­burg der Ab­trün­ni­gen, und Abiy griff zum Äu­ssers­ten: Er schick­te Trup­pen in den Nor­den, um den Wi­der­stand ge­walt­sam zu bre­chen."

    Das ist falsch. Die äthiop. Regierung wurde in den Kampf gezwungen, nach dem die TPLF die äthiopiesche Armee im Norden, mit einer Blitzaktion attakiert, viele getotet, die restlichen Nakt Richtung Ertrea vertrieben hat.

    Es haben viele Vermittlungsversuche stattgefunden, ohne Erfolg. Die TPLF (Tigray'sche Befreiungsfront) hat jegliche Zusammenarbeit mit dem Zentralstaat abgelehnt, auch als die Wahlen wegen Covid-19 verschoben wurden, hat TPLF eigene Wahlen gehalten (sich mit 98.5% wählen lassen - "demokratisch" wie in den 27 Jahren zuvor in Äthiopien, als die an der Macht der Zentralregierung waren). Viele prominente Äthiopier wollten vermitteln. Ohne Erfolg. Erst nach der TPLF-Attacke auf das äth. Militär hat Abiy militärisch reagiert.

    Die wollten dann in die Hauptstadt herein marschieren. Jede Regierung in (auch westliche) würden nicht so etwas einfach hinnehmen.

    Krieg ist immer schlecht für die Zivilbevölkerung.