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Memoiren von Barack ObamaDer schwarze Mann im Weissen Haus

Virtuos geschrieben, kompetent argumentiert, humorvoll erzählt: Barack Obamas Memoiren mögen überlang sein, aber sie betören. Und machen fast vergessen, welche Härte er darin verschweigt.

Der Präsident als Familienmann: Barack und Michelle Obama und die Töchter Malia und Sasha im Weissen Haus, September 2009.
Der Präsident als Familienmann: Barack und Michelle Obama und die Töchter Malia und Sasha im Weissen Haus, September 2009.
Foto: Annie Leibovitz / White House

Auf dem Heimflug seiner Familie nach Chicago mit der Air Force One, der präsidialen Maschine, fühlen sich Barack Obama und seine Frau Michelle freudig, erschöpft und enttäuscht. Sie freuen sich, dass diese acht harten Jahre vorbei sind und sie jetzt wieder ohne Protokoll leben können; sie sind erschöpft von der Arbeit im Weissen Haus, den Reisen überallhin, der Kritik von allen Seiten, die sie zermürbt haben.

Dazu kommt die Enttäuschung, dass Donald Trump gewählt worden ist, der schon während seiner Kampagne versprochen hat, alles rückgängig zu machen, was Obama eingeführt hat. Angefangen mit seiner Gesundheitsreform, in seinem zweiten Amtsjahr erlassen. Und von den Republikanern «Obamacare» betitelt, um die Vorlage an denjenigen zu fesseln, den sie dafür für schuldig halten.

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