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Endet es wie bei der Forchbahn?Der rostende Traum von Madagaskar

Schweizer Transportunternehmen liefern altes Rollmaterial in das afrikanische Land. Dabei ist völlig unklar, ob es überhaupt fahren wird. Vermittler Stadler Rail kümmert das wenig.

Rosten leise vor sich hin: Wagen der Zürcher Forchbahn auf dem Bahnhofsgelände der madagassischen Hauptstadt Antananarivo.
Rosten leise vor sich hin: Wagen der Zürcher Forchbahn auf dem Bahnhofsgelände der madagassischen Hauptstadt Antananarivo.
Foto: Cyrill Seifert

Ausrangiertes Schweizer Rollmaterial ist beliebt in der Welt. Etliche alte Trams, Busse und Züge erhielten in ärmeren Ländern ein zweites Leben, nachdem sie in der Schweiz moderneren Exemplaren hatten weichen müssen. Doch nicht alle finden wirklich Verwendung in ihrer neuen Heimat. Das berühmteste Beispiel sind alte Forchbahn-Wagen in Madagaskar. Seit Jahren rosten diese in der Hauptstadt Antananarivo vor sich hin. Ausgerechnet dorthin wird nun neues altes Rollmaterial aus der Schweiz geliefert. Ob es je fahren wird, ist fraglich.

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