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Kundgebung in BaselHunderte wollen ein Zeichen gegen Rechtsterror setzen

Vor genau einem Jahr ermordete ein Rechtsextremist in der hessischen Stadt Hanau zehn Menschen. Zum Jahrestag gedachten in Basel zahlreiche Personen der Opfer – und beklagten «systemischen Rassismus».

«Kein Vergeben, kein Vergessen»: Unter diesem Motto war im Vorfeld zur Kundgebung aufgerufen worden.
«Kein Vergeben, kein Vergessen»: Unter diesem Motto war im Vorfeld zur Kundgebung aufgerufen worden.
Foto: bor

Am Freitagabend haben sich schätzungsweise 500 Personen auf dem Basler Marktplatz versammelt, um der Opfer des Anschlags vor genau einem Jahr in Hanau zu gedenken. In der hessischen Stadt hatte ein Rechtsextremer am 19. Februar 2020 insgesamt zehn Menschen ermordet. Er schoss auf Menschen mit Migrationshintergrund in Shisha-Bars, einem Kiosk und in einer herkömmlichen Bar. Danach brachte er seine Mutter und sich selbst um. (Hier eine Rekonstruktion der Tatnacht).

Wie vielerorts in Deutschland riefen nun auch Personen in Basel zu einer Gedenkveranstaltung auf. Unter dem Motto «Hanau – Kein Vergeben, kein Vergessen» war in den sozialen Medien und auf Internetplattformen von Linksautonomen für die Kundgebung mobilisiert worden. Hunderte sind dem Aufruf gefolgt und trafen sich gegen 18 Uhr auf dem Marktplatz. Darunter fanden sich zahlreiche Träger von Fahnen mit kommunistischen Symbolen und Emblemen von Migranten-Organisationen. Von den grob geschätzten 500 Demonstranten war aber nur ein Teil einer politischen Gruppierung zuordenbar; es strömten auch viele einfache Junge herbei. Die Versammelten hielten sich grossmehrheitlich an die Maskenpflicht.

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