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Spitzenkoch in der Krise«Der Lockdown war meine Katharsis»

Mauro Colagreco wurde zum besten Koch der Welt gewählt – dann kam die Pandemie. Ein Gespräch über die Krise der Gastronomie, die Schweizer Küche und das Gärtnern als Psychotherapie.

Spitzenkoch Mauro Colagreco in der Küche des Restaurants Mirazur in Menton.
Spitzenkoch Mauro Colagreco in der Küche des Restaurants Mirazur in Menton.
Foto: Valery Hache (AFP)

Der Argentinier Mauro Colagreco erreichte 2019 den Zenit seiner Karriere: Er wurde von «World’s 50 Best Restaurants» zum besten Koch der Welt gewählt. Sein Restaurant Mirazur in Menton an der Côte d’Azur war für Jahre ausgebucht. Dann kam die Pandemie, sein Betrieb musste schliessen. Immerhin konnte er in St. Moritz kürzlich ein Pop-up-Restaurant eröffnen. Wir erreichen Colagreco in seiner Heimat. Trotz Lockdown ist er rastlos. Nach einer halben Stunde Videointerview, nimmt er plötzlich seine Jacke und steigt in sein Auto. Er habe noch einen Termin, sagt er – und führt das Gespräch im Auto einfach weiter.

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