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Neue Corona-Massnahmen des BundesratsDer letzte Versuch, den Lockdown zu verhindern

Teilweise Maskenpflicht im Freien, Einschränkungen im Privaten und eine nationale Sperrstunde. Mit den neuen Massnahmen gegen die Pandemie geht die Schweiz aber viel weniger weit als ihre Nachbarn.

Betont unaufgeregt. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Bundesrat Alain Berset vor der Verkündung der neuen Massnahmen gegen die Corona-Pandemie.
Betont unaufgeregt. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Bundesrat Alain Berset vor der Verkündung der neuen Massnahmen gegen die Corona-Pandemie.
Foto: Keystone

Leichte Panik in der Romandie, leichte Panik im Tessin. Das Übersichtsplakat des Bundesrats, neu in Rot gehalten, war nicht misszuverstehen: Ausgangssperre! Eine «Couvre-Feu» von 23 bis 6 Uhr in der Westschweiz wurde da verkündet, eine «Coprifuoco» im Tessin.

Als ein leicht verzweifelter Journalist aus der Romandie fragte, ob er künftig beim nächtlichen Joggen von der Polizei angehalten werde, da musste Bundesrat Alain Berset schmunzeln. Übersetzungsfehler, wird natürlich sofort korrigiert. Zut alors!

«Einen zweiten Lockdown wollen wir nicht. Das ist der Konsens in diesem Land.»

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga

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