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Weniger Hirnsubstanz wegen Kaffee«Der Körper passt sich dem Konsum an»

Die in Basel lehrende Carolin Reichert hat die Koffeinwirkung auf Gehirn und Schlaf untersucht – und ist vom Ergebnis selbst überrascht. Im Interview ordnet sie dieses ein und sagt, was acht Espressi am Abend mit uns machen.

Starbucks und Nestlé zählen zu den grössten Kaffeeanbietern der Welt – und arbeiten seit 2018 zusammen.
Starbucks und Nestlé zählen zu den grössten Kaffeeanbietern der Welt – und arbeiten seit 2018 zusammen.
Foto: Keystone

Frau Reichert, viele Leute denken, dass Kaffee den Schlaf beeinträchtigt. In der von Ihnen mitverfassten Studie schliefen die Probanden aber gleich gut – ob sie nun Koffein zu sich nahmen oder ein Placebo. Ist ein abendlicher Espresso also kein Problem?

Wir haben unsere 20 Probanden gebeten, morgens, mittags und am frühen Nachmittag eine Koffeintablette zu nehmen – jedoch nicht am Abend. Denn wir wollten auf diese Weise das typische Konsumverhalten vieler Kaffeetrinker widerspiegeln. Welchen Effekt ein Espresso vor dem Schlafengehen hat, können wir daher anhand dieser Studie nicht beantworten. Uns hat das Ergebnis aber gleichwohl überrascht.

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