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KommentarDer Kleingeist regiert

Die beiden Basel sind in Corona-Zeiten nicht in der Lage, eine Lösung zu finden für Kita-Eltern, die ennet der Kantonsgrenze ihre Kinder platzieren müssen.

Fairnessregeln verletzt: Kitas verlangen von Eltern Geld für Kinderbetreuung, die sie in Corona-Zeiten nie erbracht haben.
Fairnessregeln verletzt: Kitas verlangen von Eltern Geld für Kinderbetreuung, die sie in Corona-Zeiten nie erbracht haben.
Foto: keystone-sda.ch

Man war geneigt gewesen, den Bildungsdirektoren Conradin Cramer in Basel und Monica Gschwind im Baselbiet zu applaudieren: Als der Staat den Lockdown einläutete und die Kitas schliessen mussten, boten die beiden Regierungen relativ schnell und pragmatisch Hilfe an: Die Betreuungsplätze sollten nicht aus wirtschaftlichen Gründen «coroniert» werden. Eltern, die ihre Kinder bei Kurzarbeit oder im Homeoffice selber betreuen müssen, zahlen keinen Elternbeitrag mehr; der Kanton Basel-Stadt entschädigt die Kitas für den Ausfall der Beiträge. Der immer etwas stärker auf den Geldsäckel bedachte Baselbieter Regierungsrat hat betreffend Kinderbetreuung ebenso eine «Notverordnung» erlassen, um das kantonale Angebot über Corona hinaus zu sichern.

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