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Kommentar zum «War on Drugs» in AmerikaDer grösste und dümmste Krieg aller Zeiten

Die US-Bürger stimmten für die weitere Legalisierung von Drogen. Das Ende der jahrzehntelangen Verteufelung naht.

Kaum legal, in unzähligen Sorten erhältlich: Die talentierten Amerikaner machen aus Cannabis ein Bombengeschäft.
Kaum legal, in unzähligen Sorten erhältlich: Die talentierten Amerikaner machen aus Cannabis ein Bombengeschäft.
Foto: Keystone

Im ganzen Trubel um die Präsidentenwahl ging vergessen, dass die Amerikaner diese Woche etwas beschlossen, das womöglich grössere Auswirkungen auf das Land und die gesamte Welt haben wird als die Abwahl von Donald Trump: Per Volksentscheid wurde im Bundesstaat Oregon der Konsum harter Drogen wie Heroin oder Kokain entkriminalisiert. Zudem ist Cannabis neu in mittlerweile 13 Bundesstaaten legal erhältlich.

Die Verdikte sind spektakulär, weil sie auf eine definitive Kehrtwende im «War on Drugs» hoffen lassen, dem grössten, längsten, teuersten, verlustreichsten und dümmsten Krieg, den die Supermacht je geführt hat. Die Einsätze in Vietnam, Irak und Afghanistan haben zusammengenommen nicht annähernd so viel Leid und Kosten verursacht wie der jahrzehntelange Versuch der Amerikaner, eine drogenfreie Gesellschaft zu schaffen.

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