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Corporate GovernanceDer Filz lebt: So eng verflochten sind Schweizer Topkonzerne

15 von den 20 Konzernen im SMI haben mindestens einen ihrer Topleute in der Teppichetage eines anderen Schweizer Topkonzerns untergebracht. Doch die Entflechtung schreitet voran, auch, weil mehr Frauen in die Verwaltungsräte einziehen.

Als eines von nur vier Schweizer Unternehmen hat Swatch keine Verwaltungsräte mit Mandaten in anderen Schweizer Konzernen. Der neue Firmensitz von Swatch in Biel.
Als eines von nur vier Schweizer Unternehmen hat Swatch keine Verwaltungsräte mit Mandaten in anderen Schweizer Konzernen. Der neue Firmensitz von Swatch in Biel.
Foto: Franziska Rothenbuehler

In der Debatte um Diversität in den Konzernspitzen liegt der Fokus derzeit auf der Geschlechterfrage. So hat der Nationalrat vorvergangene Woche bei der Revision des Aktienrechts eine weiche Frauenquote beschlossen. Binnen fünf Jahren sollen 30 Prozent aller Verwaltungsratsmandate mit Frauen besetzt sein, in den Geschäftsleitungen liegt der Zielwert bei 20 Prozent Frauen innert einer Frist von zehn Jahren.

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