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Leitartikel zum Hafenbecken 3Der faule Trick mit dem Klimaschutz

«Gateway Basel» nützt weder der Umwelt noch dem Ziel, die Lastwagen in Basel und der Schweiz zu reduzieren. Hingegen deutet vieles darauf hin, dass am Ende nur SBB Cargo gewinnt – und alle anderen verlieren werden.

Der Rheinhafen von Basel ist der wichtigste Umschlagshub für Container. Mit dem Hafenbecken 3 und dem Projekt «Gateway Basel» soll der Standort auf der heutigen Rheininsel aufgegeben und Richtung Zoll Otterbach verlegt werden. Für die Rheininsel gibt es Bebauungsideen mit Hochhäusern.
Der Rheinhafen von Basel ist der wichtigste Umschlagshub für Container. Mit dem Hafenbecken 3 und dem Projekt «Gateway Basel» soll der Standort auf der heutigen Rheininsel aufgegeben und Richtung Zoll Otterbach verlegt werden. Für die Rheininsel gibt es Bebauungsideen mit Hochhäusern.
Foto: Tamedia-Archiv

«Vielleicht wäre die Zeit nicht schlecht, Pros und Kontras sorgfältig abzuwägen» – mit diesem Satz eröffnete Noch-Regierungsrat Christoph Brutschin (SP) seine Verkaufsschrift zum Hafenbecken-3-Projekt «Gateway Basel». Der Text erschien am 30. März als Gastbeitrag in der «BaslerZeitung». Brutschin ist eine der treibenden Kräfte für die politische Umsetzung dieses Projekts.

Die Argumente der Befürworter sind rasch zusammengefasst: mehr Wirtschaftlichkeit für den Hafen; mehr Klimaschutz, weil durch die Verlagerung der Container mehr Güter auf den Schienen befördert werden; die ökologische Vielfalt auf der betroffenen Fläche nördlich des Badischen Bahnhofs lässt sich ohne Probleme durch Ersatzflächen ausgleichen. Mit anderen Worten: alles ein Topgewinn für die Region und vor allem für Basel.

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