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Soll & HabenDer falsche Weg!

An vielen Orten wird momentan für die Konzernverantwortungsinitiative geworben. Gewerbe- und Arbeitnehmervertreter sagen Nein.
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Barbara Gutzwiller, Direktorin des Arbeitgeberverbandes Basel.
26 Kommentare
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    Peter Stämpfli, Unternehmer

    Bei einem Ja zu KVI wird der harte Gegenvorschlag des Nationalrats als Grundlage für das Ausführungsgesetzes die Basis bilden. Zu diesem haben namhafte Konzerne (Nestlé u.a.) zugestimmt, ebenso die Initianten. Eine Umfrage von Deloitte zeigt, dass die Unternehmen ein Ja zur KVI mit Gelassenheit beurteilt. Die weltweit tätige Deloitte merkt klar an: "Rund ein Drittel der Unternehmen geht davon aus, dass sie interne Kontrollen verstärken und ihr Risikomanagement sowie die Zusammenarbeit mit Lieferanten anpassen würden. Diese Massnahmen sollten Unternehmen in jedem Fall prüfen, egal ob die Initiative angenommen wird oder nicht. Gleichzeitig braucht es mehr Transparenz und Systematik in der Berichterstattung." Die ganz grosse Mehrheit der Unternehmen macht das bereits, aber nicht die Schwarzen Schafe, die der Schweiz namhaften Imageschaden und den anderen Unternehmen Standortnachteile verschaffen.

    Ein Umdenken ist erforderlich, wie das die European Brands Association vormacht. Sie vertritt 2500 Konzerne und verlangt von der EU ziemlich genau das, was die KVI verlangt.

    Ein Nein zur KVI bedeutet einen erneuten Imageverlust für die Schweizer Wirtschaft im Ausland, genau wie damals mit den nachrichtenlosen Vermögen, der Geldwäscherei, der Potentatengelder und dem Bankgeheimnis. Daraus sollten wir gelernt haben.