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Vorboten für kommende WocheDer erste Regen seit mehr als einem Monat

Am Samstagmorgen war es ein wenig nass auf manchen Strassen. Den überall herumliegenden Blütenstaub vermochte das bisschen Regen aber nicht wegzuspülen.

Erstmals seit Wochen: Am Samstagmorgen hat es in Teilen der Schweiz geregnet – aber nur leicht. Bild: Meteo News/Twitter
Erstmals seit Wochen: Am Samstagmorgen hat es in Teilen der Schweiz geregnet – aber nur leicht. Bild: Meteo News/Twitter

Die Meldung lässt Bauern und andere, die auf Regen hoffen, aufatmen: «Nach einer längeren trockenen Phase bilden sich dann am Nachmittag und Abend im Jura sowie in den Alpen ein paar Platzregen und Gewitter», schreibt Meteo News am Samstagmorgen. Die Trockenheit im April hat die Waldbrandgefahr steigen lassen – verbreitet gibt es Feuerverbote.

Bereits am Morgen gab es in Teilen der Schweiz Regen – allerdings nur wenig. So wurde der überall sichtbare gelbe Blütenstaub auf den Strassen nicht einmal richtig weggespült, sondern höchstens um kleine Rinnen herum angesammelt.

Regentropfen gab es etwa in Teilen der Zentral- und Ostschweiz. Und wie ein Blick aufs Niederschlagsradar zeigt, dürfte es im Verlauf des Morgens noch in Teilen der Westschweiz etwas nass werden.

Gewitter am Wochenende

Gleichzeitig heisst es aber nach wie vor, bis Anfang nächster Woche seien keine flächendeckenden Niederschläge zu erwarten. Über das Wochenende ist es laut den Meteorologen noch zeitweise sonnig mit einigen Wolkenfeldern und grösseren Quellwolken. Und lokal seien leichter Regen oder vereinzelt Gewitter zu erwarten.

Kühler und feuchter wird es dann ab Dienstag. Laut SRF Meteo gibt es Niederschläge in der ganzen Schweiz. In Basel und Genf kann sich aber hin und wieder die Sonne zeigen. Besonders im Tessin muss mit starken Regenfällen gerechnet werden. Die Temperaturen sinken im Verlauf der Woche. Während es am Montag noch verbreitet 22 bis 23 Grad warm ist, fällt das Thermometer am Donnerstag auf 13 bis 15 Grad.

Seit dem zweiten Märzdrittel ist es in der Schweiz ausserordentlich trocken. In Genf beispielsweise fiel seit dem 12. März – also seit 42 Tagen – kein einziger Tropfen Regen vom Himmel. Damit wurde der bisher bestehende Rekord von 41 trockenen Tagen aus dem Jahr 1896 am letzten Donnerstag gebrochen.

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2 Kommentare
    Markus Bachmann

    Ich wäre froh wenn wir die Corona-Krise bald hinter uns lassen und uns der wahren Krise unserer Zeit zuwenden würden - der Klimaveränderung und ihren Folgen.

    Es jagt ein Hitzerekord den anderen, und das war jetzt die dritte grosse Trockenheit seit 2018, nicht nur bei uns. Da jeder Tropfen Wasser den wir verbrauchen zuerst einmal als Niederschlag über der Schweiz fallen muss eine höchst bedenkliche Entwicklung. Jetzt wäre es schön man würde nur einen Bruchteil des Aktivismus gegen den Klimawandel zeigen wie man es gegen Corona getan hat. Spritpreise massiv erhöhen, mehr Homeoffice und weniger Mobilität, weniger Fliegen. Aber auch die AKW sollten nicht abgeschaltet werden, sondern helfen die benötigte Energie zu liefern, die wir für den Ersatz der fossilen Brennstoffe brauchen, denn das ist sehr sehr viel Energie, die es zu ersetzen gilt.