Zum Hauptinhalt springen

Lara Gut-Behrami im AufwindVor einem Jahr die Zweifel, jetzt ist Gut-Behrami voller Überzeugung

Die Tessinerin fährt wieder vorne mit. Wegen ihres spanischen Trainers. Und weil sie offenbar aus Fehlern gelernt hat.

Wiedererstarkt: Bei Lara Gut-Behrami ist das Gefühl zurück, «alles im Griff zu haben».
Wiedererstarkt: Bei Lara Gut-Behrami ist das Gefühl zurück, «alles im Griff zu haben».
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Für St. Moritz meldet «SRF Meteo» Warnstufe Orange, wegen des erwarteten Meters Neuschnee besteht grosse Unwettergefahr. Gar Alarmstufe Rot herrscht bei den Gastronomen im Nobelkurort, das Stöhnen der Beizer aufgrund der zweiwöchigen Zwangsschliessung ist bis ins Unterland zu hören. Dagegen steht bei Lara Gut-Behrami die Ampel auf Grün, freie Fahrt also, oder wie ihr Trainer Alejo Hervas präzisiert: «Es stimmt alles, sie kann Vollgas geben.»

Bei Gut-Behrami scheint gerade vieles in Ordnung zu sein. Welch Kontrast zum Vorjahr im Engadin, als Unruhe herrschte nach unbedarft geäusserter Verbandskritik, anderen Seitenhieben und mittelmässigen Resultaten. Die Athletin meinte damals, ein wenig gehe der Spass verloren, wenn es nicht wunschgemäss laufe. Sie wirkte verunsichert, im Gespräch, vor allem aber auf der Piste. Der Zustand zog sich hin bis Ende Januar, dann folgte ein Podestplatz in Bansko, und es kamen die Wundertage von Crans-Montana, die zwei Abfahrtssiege innert 24 Stunden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.