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Analyse zu unbeliebten RoyalsDer Absturz begann mit dem Elefantenfoto

Als König führte Juan Carlos I. sein Land erfolgreich aus der Franco-Diktatur in die Demokratie. Seine Eskapaden in den letzten Jahren sind auch ein Zeichen für die Krise der Monarchie – nicht nur in Spanien.

Das war zu viel: Juan Carlos war 2012 auf einer Luxussafari in Botswana und liess sich vor einem totgeschossenen Elefanten ablichten.
Das war zu viel: Juan Carlos war 2012 auf einer Luxussafari in Botswana und liess sich vor einem totgeschossenen Elefanten ablichten.
Sipa Press/Dukas

Juan Carlos I., König von Spanien von 1975 bis 2014, hat sich unbestreitbare Verdienste um sein Land erworben. Er hat Spanien nach dem Tod des Diktators Francisco Franco in die Demokratie geführt – mit einer Zielstrebigkeit, die dem noch vom Diktator eingesetzten und als Partyprinz verschrienen Monarchen keiner zugetraut hätte. Juan Carlos habe ein Gespür dafür gehabt, wohin der Wind der Geschichte geweht habe, hat die Zeitung «El País» nun geschrieben, damals sozusagen publizistische Partnerin bei der Demokratisierung. Das ist der eine Teil der Geschichte.

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