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Kopfschütteln in ItingenDenkmalschutz verhindert Solaranlagen im Aussenquartier

Die Baselbieter Bewilligungsbehörden trauen sich nicht, fragwürdige Richtlinien des Bundes lockerer auszulegen. FDP-Kantonalpräsidentin Saskia Schenker: «Die Bürger, aber auch ich als Landrätin, verstehen das nicht.»

Eine Solaranlage ist auf dem Haus hinter Saskia Schenker unzulässig – obwohl man sie auf dem flachen Anbau kaum sehen würde.
Eine Solaranlage ist auf dem Haus hinter Saskia Schenker unzulässig – obwohl man sie auf dem flachen Anbau kaum sehen würde.
Foto: Kostas Maros

Die Baselbieter FDP-Präsidentin Saskia Schenker plant, ihr Haus in Itingen mit einer Solaranlage auszurüsten. Das ist kein Problem, denn ausserhalb der geschützten Kernzonen ist dies in den Baselbieter Gemeinden ohne Bewilligungsverfahren möglich. Doch nur zwei Häuser weiter hört die staatliche Förderung der nachhaltigen Energiegewinnung auf. Schenkers Onkel und seine Frau, die ihren Strom ebenfalls mithilfe der Sonne gewinnen wollen, sind bei der kantonalen Denkmalpflege schon nach einer telefonischen Anfrage abgeblitzt. Auch die Botschaft des Bauinspektorats ist eindeutig: Ein Baugesuch hätte keine Chance, gutgeheissen zu werden.

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