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Wegen der Corona-KriseDen Tennishallen droht das Lichterlöschen

Der zweite Lockdown trifft die Tenniscenter hart, sie sind zwischen Stuhl und Bank gefallen. Der Hilfeschrei des Ex-Profis Michel Kratochvil.

Er blickt ins Ungewisse: Michel Kratochvil am Montagmorgen in seiner leeren Tennishalle.
Er blickt ins Ungewisse: Michel Kratochvil am Montagmorgen in seiner leeren Tennishalle.
Foto: Raphael Moser

Michel Kratochvil steht an diesem Montagmorgen allein im Sportcenter Sagi Bolligen bei Bern. Die fünf Tennisplätze: leer. Das Restaurant: geschlossen. Die Szenerie hat etwas Gespenstisches. Die Beleuchtung hat Kratochvil nur für den Fotografen eingeschaltet. Und der frühere Davis-Cup-Spieler, einst die Weltnummer 35, stellt sich die Frage: Ist bald definitiv Lichterlöschen?

Tennisspielen ist seit dem 22. Dezember nur noch Kindern bis 16 und Kadermitgliedern erlaubt. Zehn Tage zuvor war schon die Schliessung der Anlagen abends ab 19 Uhr und an den Wochenenden verfügt worden. In Bolligen betrug die Auslastung in diesem Januar im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres noch 17 Prozent. In Ostermundigen, wo Kratochvil noch das Sportcenter Flamingo betreibt, waren es rund 28 Prozent. «Eigentlich ist nur noch am Mittwoch- und am Freitagnachmittag etwas los», erzählt der 41-Jährige, der sämtliche Mitarbeiter auf Kurzarbeit gesetzt hat.

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