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Wenn Autofahren unbezahlbar wirdDen Reichen die Strasse, dem Pöbel der Zug

Die grüne Verkehrspolitik führt zu einer Zweiklassen-Mobilität, in der sich am Ende nur noch Reiche ein Auto leisten können. Ein Blick nach Schweden gibt darauf einen Vorgeschmack.

Die Durchfahrt kostet: Stockholm hält Auswärtige mit einem Roadpricing von der Innenstadt fern.
Die Durchfahrt kostet: Stockholm hält Auswärtige mit einem Roadpricing von der Innenstadt fern.
Foto: Janerik Henriksson (Keystone)

Waren Sie schon einmal in Stockholm? Die schwedische Hauptstadt ist eine Schönheit. Die Metropole ist aber zudem ein Ort, wo sich gut beobachten lässt, wohin die verkehrspolitische Reise auch bei uns gehen wird. Dazu muss man den Blick von den ausgedehnten Hafenanlagen Stockholms auf die grossen Parkfelder dahinter richten. Dort stehen Porsches, Lamborghinis, Ferraris, ganz selten ein Tesla S und auch sonst fast ausschliesslich Autos, die um die 100’000 Franken oder mehr kosten. In den Parkhäusern der Innenstadt zeigt sich ein ähnliches Bild. Kein Wunder: Parkieren ist in Stockholm ziemlich teuer. Je nach Lage kostet ein Parkplatz über 10 Franken – pro Stunde. Die Fahrt in die Innenstadt selbst kostet noch zusätzlich: Sowohl bei der Einfahrt als auch der Ausfahrt werden abhängig von der Tageszeit bis zu 35 Kronen abgebucht. Das sind rund 7.50 Franken für hin und zurück.

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