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«Den Kunden interessiert die Anzahl Schrauben nicht»

Hat zu einer viertägigen Sperrung des Bahnhofs Luzern geführt: Der entgleiste Eurocity-Neigezug.
Der in Luzern verunfallte Zug, aufgenommen am 22. März 2017.
Reisende informieren sich im Hauptbahnhof Bern über die Ausfälle und Verspätungen im Zugverkehr, der Entgleisung des BLS-Regionalzugs. (29. März 2017)
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Die SBB sehen zwischen den Entgleisungen in Luzern und Bern von Ende März keinen Zusammenhang; in Bern sei es zu einem seltenen Ermüdungsbruch der Schiene gekommen, und in Luzern ist die Unfallursache noch unklar. Sind Sie mit den Erklärungen der SBB zufrieden?

Halten Sie die Erklärungen aber grundsätzlich für glaubwürdig?

Es sei das erste Mal, dass ein Ermüdungsbruch wie in Bern zu einer Entgleisung geführt habe. Fakt ist aber, dass es in den letzten Jahren zu zahlreichen Entgleisungen kam.

Laut dem Netzzustandsbericht 2016 hat die SBB-Infrastruktur grossen Nachholbedarf, 715 der insgesamt 6670 Kilometer seien erneuerungsbedürftig. Ist da der Zusammenhang mit den beiden Entgleisungen nicht naheliegend?

Anders gefragt: Ist diese Zuverlässigkeit noch gewährleistet?

Wer trägt Schuld daran?

Unfälle, Pannen und Verspätungen bei den SBB sorgen regelmässig für Schlagzeilen. Ist das für die Bahnkunden noch tolerierbar?

Die SBB müssen deswegen immer wieder heftige Kritik hinnehmen. Aber die Notfallorganisation im Luzerner HB war vorbildlich?