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Doppelter VerlustDem FCB fehlen fünf Millionen Franken und Taulant Xhaka

Beim Halbjahreskarten-Verkauf bekommt der FC Basel nur wenig Solidarität zu spüren. Dafür spürt Taulant Xhaka noch immer die Folgen seines Innenband-Anrisses, muss operiert werden und verpasst die ganze Saison.

Zu Beginn der Winter-Vorbereitung hat er es noch einmal versucht – nun kommt er nicht um eine Operation herum: Taulant Xhaka.
Zu Beginn der Winter-Vorbereitung hat er es noch einmal versucht – nun kommt er nicht um eine Operation herum: Taulant Xhaka.
Foto: Andy Müller (Freshfocus).

Gewiss. Für das Timing kann der FC Basel wenig. Und vielleicht hat er ja vor allem deshalb im vergangenen Sommer beschlossen, von saisonübergreifenden Jahreskarten auf Saison-Abonnemente umzustellen, weil er einen strengen Corona-Winter hat kommen sehen. Denn wenn er dies nicht getan hätte, dann wäre der Schaden nun grösser, der Rotblau durch die auslaufenden Jahreskarten entsteht.

Beträchtlich ist er auch so. Gegen fünf Millionen Franken fehlen dem FCB im Vergleich zu vorherigen Jahren, wenn es um den im Dezember angelaufenen und ursprünglich bis zum Freitag, 15. Januar, terminierten Halbjahreskarten-Verkauf geht, der das Gros der Dauergäste im Sommer auf die Saisonabo-Schiene führen soll. Zwar verlängerten immerhin 12’000 Menschen ihr Abo. Allerdings machen dabei rund 70 Prozent Gebrauch vom situationsbedingten Gratis-Angebot, wie FCB-CEO Roland Heri gegenüber der BaZ mitteilt. Will heissen: Nur 3600 Fans waren bereit, aus Solidarität für ihre Karte 70 Prozent des Vollpreises oder gar den gesamten Betrag zu bezahlen. Und dass jene 7000, welche die Frist verstreichen liessen, für eine Verlängerung noch in grosser Zahl zum Portemonnaie greifen, ist kaum zu erwarten.

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