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Nach dem Brand in LaufenDavid Pflugi gibt nicht auf

Die zerstörten Hallen auf dem Areal der ehemaligen Keramik Laufen werden wieder aufgebaut; die alten Mieter können zurück, wenn sie möchten.

Künstler David Pflugi: «Wir müssen improvisieren, 2000 Quadratmeter haben wir verloren.» Derzeit wird in seinen vom Brand verschonten Hallen gehämmert und gesägt; neue Werke entstehen, eine ehemalige Garage wird zum Atelier.
Künstler David Pflugi: «Wir müssen improvisieren, 2000 Quadratmeter haben wir verloren.» Derzeit wird in seinen vom Brand verschonten Hallen gehämmert und gesägt; neue Werke entstehen, eine ehemalige Garage wird zum Atelier.
Foto: Nicole Pont

Die Bilder bleiben haften; diese Bilder der Zerstörung: eine ausgebrannte Werkhalle, verkohlte Wände, der Boden voller Schutt, überschwemmt vom Löschwasser. Nur ein kleines Etwas hat überlebt: An einem Stahlträger baumelt trotzig eine bunte Kugel; ein Kunstwerk, das wie durch Zauberhand Flammen, Explosionen und Wasser fast unbeschadet überstanden hat. Ein mystisches, fast unheimliches Bild. Ein Symbol dafür, dass das Werkareal an der Laufner Wahlenstrasse weiterleben muss nach dem Brand vom Juli diesen Jahres? Auf dem knapp 57’000 Quadratmeter grossen Gelände der ehemaligen Keramik Laufen reihten sich Halle an Halle, genutzt von Architekten, Künstlern, Mechanikern, Metallbauern, Messebauern. Fast die Hälfte der Hallen fiel am 10. Juli den Flammen zum Opfer.

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