Kommentar zum FCBDavid Degens erste Schritte sind viel besser als erwartet
Mit seinem Verwaltungsrat überrascht der neue FCB-Besitzer ebenso positiv wie mit der angestrebten Aktienverteilung. Die Richtung stimmt – nun muss der Kurs gehalten werden.

Es wird immer Menschen geben, die mit David Degen nichts anfangen können. Denn vielen ist nicht nur das Naturell des neuen FCB-Besitzers wahlweise zu forsch, zu unstet oder zu wenig durchschaubar, sondern ist auch dessen Vita als Spieler, Agent und Geschäftsmann zu befleckt.
Auch aus neutraler Sicht ist festzuhalten: Es gibt mehr als nur die im Zuge des Duells mit Bernhard Burgener ausgegrabenen Geschichten (GC, eSquad), die Zweifel daran nähren, dass Degen der richtige Mann ist, um Rotblau in eine positive Zukunft zu führen.
In der Gegenwart kommt man allerdings nicht umhin, zu bemerken, dass David Degen mit der Übernahme des Clubs ein Husarenstück gelungen ist, dass ihm kaum einer zugetraut hätte. Dass er ein Team um sich schart, das Bernhard Burgener zur Aufgabe bewegt, schien ein Ding der Unmöglichkeit. Zu sehr klammerte sich dieser an seine Pläne mit dem FCB und Centricus, zu klar hatte er seinen Willen zum Verbleib und auch seine Abneigung gegen Degen demonstiert.


