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Reto Brennwald zu hitziger Premiere«Dass gewisse Leute unanständig wurden, fand ich schade»

Reto Brennwald wirft in seinem Dokfilm einen kritischen Blick auf die Corona-Massnahmen. Hier äussert er sich zum Vorwurf der Einseitigkeit und zur emotionalen Filmpremiere.

Reto Brennwald, während der Podiumsdiskussion an der Filmpremiere von «Unerhört!» in der Samsung Hall in Dübendorf.
Reto Brennwald, während der Podiumsdiskussion an der Filmpremiere von «Unerhört!» in der Samsung Hall in Dübendorf.
Foto Michele Limina

Sie haben am Freitag erstmals Ihren Film vorgeführt. Dabei wurde es ziemlich hitzig, teils sogar tumultös. Hatten Sie sich das so vorgestellt?

Dass es sehr emotional wird, war zu erwarten. Dass gewisse Leute aber unanständig wurden, fand ich schade. Das ist nicht das Ziel eines Dialogs.

Daniel Koch wurde ausgebuht.

Einerseits das, andererseits störte mich auch der aggressive Ton, mit dem zum Teil Fragen gestellt wurden. Da war viel Polemik drin, etwa, wenn vom «Bundesamt für Grausamkeit» die Rede war. Ich habe mich immer bemüht, Ruhe reinzubringen. Interessanterweise entstand ein gutes Gespräch erst, als fast alle Leute draussen waren und bloss noch etwa zehn Gäste mit Daniel Koch sehr lange angeregt diskutierten. Genau so habe ich mir den Corona-Dialog vorgestellt. (Lesen Sie hier die Reportage zum Anlass)

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