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Leitartikel zur Corona-Politik des BundesDass die Beizer so im Stich gelassen werden, ist inakzeptabel

Die Lockerungspläne des Bundesrats zeigen einmal mehr, wie die Gastronomie in der Corona-Politik zurückgelassen wird. Diese Gangart stellt alle übrigen Aspekte hinter die epidemiologischen.

Die Gastronomiebetriebe in der Schweiz sollen auch im März noch geschlossen bleiben.
Die Gastronomiebetriebe in der Schweiz sollen auch im März noch geschlossen bleiben.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Und dann kam der Tunnel. Als Bundespräsident Guy Parmelin am Mittwoch die Lockerungsvorschläge des Bundes vortrug, verlor er sich in einer Redewendung, so nichts aussagend und verbraucht, dass sie bedeutungslos im Raum verhallte. Man befinde sich nach wie vor in einem langen Tunnel, so Parmelin. Aber an dessen Ende, da sei bereits ein Licht zu sehen. Eine unsägliche Floskel, die vor allem bei jenen auf taube Ohren gestossen sein dürfte, die sich von den Entscheidungsträgern bessere Perspektiven erhofft hatten. In erster Linie die Vertreter der Gastronomie, die für die erste Tranche der vorgesehenen Lockerungen keinerlei Spielraum erhalten haben. Die Beizen bleiben zu, frühestens im April können wieder Gäste bewirtet werden. Auf den Terrassen. Wenn die epidemiologische Lage stimmt.

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