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Reformen in der National LeagueDas wahre Problem hinter der Ausländer-Diskussion im Eishockey

Die Clubs streiten um noch mehr Importspieler. Bei einer grösseren Auswahl an jungen Schweizern wäre dies aber gar kein Thema. Warum rücken in der National League so wenige Junioren nach?

Ein Fuchs und die Kids: Kinder beim Spengler-Cup 2017 in Davos anlässlich des Kids Day «Jugend trainiert».
Ein Fuchs und die Kids: Kinder beim Spengler-Cup 2017 in Davos anlässlich des Kids Day «Jugend trainiert».
Foto: Erwin Zueger (Keystone)

Die Schweizer Spieler wurden in den letzten Jahren immer teurer, die Clubs sehen eine Erhöhung der Anzahl Ausländer als letzte Möglichkeit, die Löhne zu senken. Von vier auf zehn pro Team und Partie soll die Zahl erhöht werden, um vor allem die Preise der Dritt- und Viertlinienspieler zu drücken.

Über das wahre Problem der teuren Mittelklasse-Spieler wird aber kaum diskutiert: Es rücken zu wenige junge Schweizer nach. Bei einer grösseren Auswahl gäbe es die Ausländer-Diskussion gar nicht. Das zeigt zum Beispiel ein Blick nach Schweden, wo es keine Beschränkung gibt, die SHL aber dennoch nicht von Ausländern überflutet wird. Im Schnitt gut sechs Nicht-Schweden pro Team kommen aktuell zum Einsatz. Zudem spielen deutlich mehr junge Schweden in ihrer Liga. Auf das Niveau hat das seit Jahren keinen negativen Einfluss, in der Champions League sind Schwedens Clubs die klar erfolgreichsten.

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