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Wahlnacht am TVDas Wahl-Watching wurde zum Höllenritt

Die Nerven flatterten, und mit jedem Ergebnis wuchs die Spannung: Das waren die besten, interessantesten – und stressigsten Momente der Nacht von ABC bis SRF.

Die Sender taten alles, um die Zuschauer bei der Stange zu halten: SRF-Wahlberichterstattung am 4. November 2020.
Die Sender taten alles, um die Zuschauer bei der Stange zu halten: SRF-Wahlberichterstattung am 4. November 2020.
Foto: Screenshot SRF

3.59 Uhr mitteleuropäischer Zeit. An Schlaf ist nicht zu denken, die Nerven flattern, mir ist flau. Der Bundesstaat Michigan zählt seine Briefwahlstimmen erst später aus und ist im Moment recht rot. Auch der umkämpfte Staat Wisconsin ist ungeklärt, Florida dagegen geht ziemlich sicher an Donald Trump. Nein, die Euphorie vom Anfang der Nacht, als Texas auf den Wahlkarten noch ganz blau – sprich: demokratisch – ausgemalt war und Florida durchaus im Bereich des Möglichen lag, sie ist verflogen.

«Es sieht ein bisschen so aus, als würden wir die Story von 2016 noch einmal erleben», sagt zu diesem Zeitpunkt ein Kommentator des amerikanischen Fernsehsenders von ABC, auf den sich die Berichterstattung des Schweizer Fernsehens abstützt. Und bei CNN stellt Dana Bash an dieser Stelle trocken fest: «Von einem frühen Erdrutschsiegfür wen auch immerkann keine Rede sein.»

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