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Schweizer OECD-KandidaturPhilipp Hildebrands Wahl ist alles andere als gewiss

Neun Jahre nach dem Nationalbank-Skandal soll der ehemalige Notenbanker für die Schweiz den wichtigsten Posten im Club der reichen Länder ergattern. Doch die Konkurrenz ist stark.

Erklärt seine Kandidatur am Mittwoch im Bundeshaus: Der ehemalige Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Philipp Hildebrand.
Erklärt seine Kandidatur am Mittwoch im Bundeshaus: Der ehemalige Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Philipp Hildebrand.
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Philipp Hildebrand ist zurück im Schweizer Machtzentrum. Und wie. Knapp neun Jahre nach seinem erzwungenen Rücktritt als Nationalbankpräsident schickt der Bundesrat ihn als offiziellen Kandidaten für den Chefposten der OECD ins Rennen. Das hat der Bundesrat am Mittwochmittag bekannt gegeben.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, wie die OECD zu Deutsch heisst, gilt als Club der reichen Länder. Die Organisation mit Sitz in Paris hat 37 Mitglieder aus allen Kontinenten, wobei die Mehrheit aus Europa stammt. Der Mexikaner Angel Gurria, der die Organisation seit 15 Jahren leitet, tritt im nächsten Jahr ab, weshalb eine Ersatzwahl notwendig wird.

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