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Peter Zeidler im Interview«Das System, in dem wir unser Geld verdienen, ist infrage gestellt»

Am Dienstagabend trifft YB auf den FC St. Gallen. Peter Zeidler führt die Ostschweizer als Trainer durch die Corona-Krise und sagt, warum sie besonders gut damit umgehen. Seine Rolle redet er klein.

Peter Zeidler sagt: «Ich spüre Beunruhigung und grosse Sorgen.» Aber der 58-jährige Trainer sieht in der Corona-Krise auch Perspektiven. Und einer seiner Spieler findet sogar: Wenn schon Krise, dann bitte als Angestellter des FC St. Gallen.
Peter Zeidler sagt: «Ich spüre Beunruhigung und grosse Sorgen.» Aber der 58-jährige Trainer sieht in der Corona-Krise auch Perspektiven. Und einer seiner Spieler findet sogar: Wenn schon Krise, dann bitte als Angestellter des FC St. Gallen.
Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)

Herr Zeidler, fahren Sie über Weihnachten in die Heimat nach Deutschland?

Ich müsste zehn Tage in Quarantäne. Das geht also leider nicht.

Tut mir leid. Zumal Sie mit dem FC St. Gallen ziemlich Corona-erprobt sind.

Weit über die Hälfte des Kaders war mit dem Virus infiziert. Unter der Woche teilen wir uns auf vier Kabinen auf: die der U-21, die Gästekabine, unsere eigene; und in die Kabine der Schiedsrichter passen auch noch sechs Spieler. Der Kontakt untereinander ist erschwert, was schwierig ist für ein Team, das sich entwickelt. Und trotzdem haben wir einen guten Umgang untereinander. Wir driften nicht auseinander.

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